Autor: Sabrina

Schottland – Montag 23.7.2012

Der Morgen begann windig und es wurde auch den ganzen Tag über nicht besser. Der Wind hatte aber auch sein Gutes, so blinzelte doch ab und zu die Sonne hinter den Wolken hervor. Nach dem Frühstück um ca. 10.00 Uhr fuhren wir los nach Thurso. Thurso ist die nördlichste Stadt Schottlands.

Wir waren aufgestellt und hörten unterwegs im Auto Jurassic Park. Nach ca. 2 Stunden machten wir die erste Pause in einem Ort namens Golspie. Dort gingen wir am Strand spazieren, machten Sandzeichnungen und genossen es.

Plötzlich sahen wir in den Wellen einen grauen Kopf auftauchen. Begeistert schossen wir Fotos und beobachteten das Tier durch den Feldstecher. Es tauchte immer wieder ab, nur um an einer anderen Stelle wieder aufzutauchen. Es war eine Robbe. Ein „Grey-Seal“ wie sich später herausstellte.

Danach fuhren wir weiter. Die Landschaft im Norden ist sehr öde … aber auch sehr interessant, denn es gibt Kilometerweise nur offenes Land. Keine Bäume.

In Thurso statten wir erst einmal dem dortigen Tesco einen Besuch ab. Dann wollten wir eigentlich das Castle of Mey anschauen gehen, aber es war inzwischen so spät, dass wir es nicht mehr besichtigen konnten. So fuhren wir direkt zum nördlichsten Punkt Schottlands. Unterwegs hielten wir an einem wunderschönen Strand, wo wir das Meer und den Sand genossen.

Fabian und ich mussten feststellen, dass das Wasser sehr kalt war, denn wir beschlossen Schuhe und Socken auszuziehen. Dass das Wasser kalt war, bemerkten sicher auch die drei kaltblütigen Surfer, die ihr Glück in den Wellen suchten.

Nachdem wir das dortige Visitor Center angeschaut hatten, fuhren wir endlich zum nördlichsten Punkt weiter. Am nördlichsten Punkt war es sehr windig und kalt! Natürlich waren wir nicht die einzigen Touristen dort oben. Wir hatten einen fantastischen Blick auf das tosende Meer und die Klippen.

Wir besichtigten an diesem Tag auch noch den östlichsten Punkt von Schottland. Dort gab es für Mami und Papi einen Kaffee und für Fabian eine heisse Schokolade. Nach einem kleinen Spaziergang auf einer Schafsweide, die Schafe „Mähten“ unentwegt, machten wir uns auf die Heimfahrt.

Als wir um ca. 22.30 Uhr zu Hause waren, machten wir noch etwas zu essen und fielen erschöpft in unsere Betten.

Schottland – Sonntag 22.7.2012

Unser Plan für den heutigen Tag fiel buchstäblich ins Wasser. Zwar regnete es als wir um 8.00 Uhr aufstanden noch nicht, als wir dann aber in Richtung Westen fuhren, begann es schon bald zu regnen. Eigentlich hatten wir vor, das Eilean Donan Castle zu besichtigen, doch als wir dort ankamen, regnete und stürmte es so fest, dass wir dazu keine Lust hatten.

In der Hoffnung, dass auf der Insel Skye besser Wetter herrschen würde, fuhren wir dorthin. Doch leider vergebens. Auch dort regnete es. Also tranken wir nur schnell etwas in einem Café und machten uns dann auf den Rückweg.

In Inverness gingen wir noch schnell einkaufen und bereiteten dann zuhause das Abendessen zu. Zur Aufmunterung schauten wir noch einen Film bevor wir ins Bett gingen.

Schottland – Samstag 21.7.2012

Um 7.00 Uhr war die halbe Familie schon wieder wach. Um 8.30 erschienen wir alle frisch geduscht zum Frühstück. Das ältere Pärchen, welche das Bed & Breakfest führten und unsere Gastgeber waren, bekochten uns mit einem echten schottischen Frühstück. Es gab Toast und Müsli. Nach dem Frühstück wanderten Papi und ich noch näher an das Viadukt heran, während Mami und Fabian am See spazieren gingen. Das Viadukt war wirklich eindrücklich!

Als wir uns wieder trafen, fuhren wir los nach Inverness in unsere Ferienwohnung. Unterwegs kamen wir noch am Loch Ness vorbei, welches wirklich eindrücklich touristig war. Darum fuhren wir ohne Halt weiter. Viel zu früh kamen wir in Inverness an und überbrückten die Zeit in einem Coffeeshop und einem Einkaufszentrum.

Gespannt fuhren wir um 16.00 Uhr die Einfahrt des Balair Cottages hoch. Eine kleine aufgestellte Frau empfing uns und zeigte uns das doppelstöckige Haus. Wir machten eine kleine Pause in der Wohnung. Dabei lernten wir noch Bob den Hund und die beiden Ponys kennen. Damit wir etwas zum Abendessen hatten, gingen wir nochmals einkaufen. In einem Laden, der Tesco hiess. Mit einem Apéro stiessen wir an und dann gabs Abendessen.

Schottland – Freitag 20.7.2012

Zum Frühstück gab es Müsli und viel Toast mit gesalzenem Butter, im Diningroom im Hotel. Schnell verliessen wir dieses aber wieder und fuhren weiter Richtung Norden.

Je weiter man in diese Richtung fährt, desto mehr unterscheidet sich die Landschaft von der in der Schweiz. Zuerst fällt einem auf, dass es weniger Bäume hat und wenn, dann sind es Birken oder Tannen-ähnliche Bäume.

Den ersten Stopp legten wir in Ballater ein, wo Mami und Papi endlich einen richtigen Espresso und einen Cappucino bekamen. Dazu machte eine nette Frau von uns vieren ein Foto.

Jetzt fuhren wir alles in Richtung Fort William, auf der anderen Seite von Schottland. Unterwegs legten wir einen kurzen Stopp am Fluss Spey ein. Der Fluss ist übrigens vom vielen Torf ganz schwarz. Nur mit ein paar kleinen Pausen an diversen Löchern (die Seen in Schottland sind werden Löcher genannt Bsp.: Loch Ness) … Wie Fabian richtig sagt gibt es in Schottland nur „Loch und Löcher, noch und nöcher…“

Am späteren Nachmittag erreichten wir Fort William und stärkten uns in einem Touristen-Café. Dann fuhren wir nach Glenfinnan, wo wir uns das berühmte Viadukt aus Harry Potter ansahen. Dort fanden wir dann auch eine hübsche Unterkunft für die Nacht. Wir fuhren noch etwas weiter hinein in das Tal und hielten an zwei weiteren Löchern. Wo wir Steine schifferten und die Umgebung bewunderten. Z’Nacht gabs bei McDonalds und dann waren wir alle glücklich und zufrieden.

Schottland – Donnerstag 19.7.2012

Wusstet ihr, dass es in Schottland rote und beige Strassen gibt? Nicht? Wir wussten es jedenfalls nicht, bis wir am Donnerstagmorgen in Richtung Aberdeen fuhren. Nach einem nicht so tollen Frühstück, besserte sich unsere Laune nach ein paar Pancakes im Kentucky Fried Chicken.

Weiter ging es nach Arbroath. Dort legten wir einen Halt am Strand ein, wo wir Muscheln suchten und es einfach genossen. Nachdem wir auch noch die Klippen besichtigt hatten, ging es weiter nach Montrose wo wir eine kurze Mittagspause einlegten. Schliesslich besichtigten wir in Stonehaven die Ruine Dunnottar. Danach machten wir uns auf die Suche nach unserem Übernachtungsplatz in Aboyne.

Dort schliefen wir in zwei Doppelzimmern. In Nr. 11 und Nr. 13. Welche eine halbe Weltreise auseinanderlagen. Zum Abendessen gab es Pizza und für Papi ein italienisches Pollo-Gericht in einem italienischen Restaurant im Nachbarsdorf.

Schottland – Mittwoch 18.7.2012

Früh am Morgen klingelte das Handy. Schon um 7.25 Uhr. Nach dem Anziehen gingen wir in den Frühstücksraum und frühstückten. Brötli, Müsli und Joghurt. Wir waren schon etwas kribbelig und freuten uns auf Schottland. Als wir kurz nach 9.00 Uhr mit dem Shuttlebus beim Flugplatz ankamen, gaben wir schnell die Koffer auf und liessen das Handgepäck checken. Dann ging es endlich los.

Um 10.35 Uhr sassen wir im Flugzeug und schauten gespannt aus den kleinen Fenstern. Endlich begann das Flugzeug zu rollen und schliesslich flogen wir hoch in der Luft im Sonnenschein. Aber die Freude über die Sonne hielt nicht lange, bald tauchten Wolken unter uns auf und als wir in Schottland landeten, regnete es.

Wir warteten auf unser Gepäck und suchten dann eine Zeit lang die Auto-Vermietungsfirma „Eurocar“. Nach anfänglichen Verständnisschwierigkeiten, bekamen wir die Schlüssel für unseren dunkelblauen Toyota ausgehändigt.

Wir fuhren durch den Regen, ungewöhnlicherweise auf der linken Strassenseite und suchten die Stadt Inverkithing. Dort befand sich unsere Unterkunft für die Nacht. Die Borland Lodge. Wieder hatten wir ein Zimmer mit vier Betten.

Wir wurden von einem netten, lustigen Mann namens Damian in Empfang genommen. Er liess uns sogar zwischen zwei Zimmern wählen. Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf die Suche nach einem Einkaufszentrum, indem wir ein bisschen herumstöberten.

Trotz des immer noch anhaltenden Regens machten wir noch eine kleine Ausfahrt zum Strand. Nach einem kurzen Spaziergang am Meer, ging es schnell zurück in die Lodge zum Aufwärmen. Mit einem Film über Schottland und einem Ahornsirup- und einem Gingercake beschlossen wir den Tag.

Schottland – Dienstag 17.7.2012

Der Dienstagmorgen verlief noch ganz normal. Fabian schlief aus und Mami besuchte vor den Ferien noch einmal Grosi. Nach dem Mittagessen bereiteten sich alle für die Reise nach Memmingen (Deutschland) vor. Das Auto beladen und noch einmal zu Hause duschen. Dann um ca. 15.30 Uhr ging es endlich los, mit 2 Koffern und pro Person einem Handgepäck. Wir fuhren Richtung Lachen und dann vorbei am Walensee. Nach einem kleinen Abstecher in Österreich, kamen wir in Deutschland an.

Als erstes besichtigten wir in Deutschland unser Hotelzimmer, in dem wir die Nacht verbringen würden. Es war ein kleines Zimmer mit vier Betten, wovon eines aber das Sofa und das andere ein Feldbett war. Wir übernachteten im Hotel „Am Südring“.

Anschliessend schauten wir uns den Flugplatz an. Um ca. 21.00 Uhr machten wir uns auf die Suche nach einem Abendessen. Dieses Fanden wir im Restaurant „Zum weissen Pferd“. Schliesslich sanken wir erschöpft in unsere Betten.