Kategorie: New Zealand

Meine Bucketlist

Jetzt, da ich nur noch 15 Tage arbeiten muss, bis meine Reise endlich losgeht, und erst noch mein Visum endlich bewilligt wurde, ist es Zeit ein wenig über meine Ziele/Things to do/Wünsche zu reden.

Dass ich ein Jahr lang nach Neuseeland gehen möchte, weiss ich schon seit ziemlich langer Zeit. Zugegebenermassen bin ich erstmals durch die Herr der Ringe Verfilmungen auf Neuseeland aufmerksam geworden, das Land und vor allem die Natur, die man in den Filmen sieht, hat mich aber so in seinen Bann gezogen, dass ich mich mehr über das Land informiert habe und meine Faszination stetig gewachsen ist.

Nun habe ich endlich die Möglichkeit in dieses tolle Land zu reisen und obwohl ich versuche mir nicht allzu viele Vorstellungen zu machen, habe ich einige Dinge, die ich unbedingt erleben möchte. Aus meinen Recherchen und Entdeckungen habe ich deshalb eine Bucketlist zusammengestellt, mit all den Dingen die ich für sehens-/erlebenswert halte und die ich während meiner Zeit in Neuseeland gerne erleben möchte.

 

Nature

– Cape Reinga – Nördlichster Punkt von Neuseeland
– Kauribäume sehen – Waipoua Forest, Northland
– Mermaid Pools – Matapouri Bay, Nordinsel
– Cathedral Cove, Coromandel Halbinsel
– Hot Water Beach – Coromandel Halbinsel
– Pinnacles – Coromandel Halbinsel
– Glowworm Caves – Waitomo, Nordinsel
– Tongariro Crossing, Nordinsel
– Castlepoint, Nordinsel
– Wharariki Beach – Nelson, Südinsel
– Punakaiki, Westküste
– Franz Josef Gletscher, Südinsel
– Lake Matheson, Westküste
– Mount Cook National Park, Südinsel
– Lake Pukaki – Südinsel
– Lake Wanaka, Südinsel
– Roys Peak/Coromandel Peak – Lake Wanaka, Südinsel
– Moeraki Boulders, Waitaki, Südinsel
– Milford Sound, Südinsel
– Glenorchy, Queenstown (by night)
– Clutha, Südinsel
– Nugget Point, Südinsel
– Stirling Point, Südinsel (südlichster Punkt)
– Einen Kiwi Vogel sehen in der Natur
– Robben in der Freiheit sehen
– Vulkan besteigen
– Aurora Australis (südliches Polarlicht) sehen und fotografieren
– Sternen betrachten und fotografieren (Milchstrasse)
– Sonnenauf- und Sonnenuntergang am Meer
– Das Licht des ersten Tages im neuen Jahr am östlichsten Punkt Neuseelands sehen

 

Adventure

– Kanu/Kajak fahren im Meer
– Gletscherbesichtigung
– Bungee Jumping
– Skydiving
– Schwimmen mit Delfinen
– Tauchen lernen
– Surfen lernen
– Mehrtägige Wanderung
– Ein Great Walk machen
– Am Strand Reiten
– 90 miles Beach fahren
– Walk high above the forest floors – Rotorua, Nordinsel

 

Culture

– Auckland
– Sky Tower – Auckland
– Hobbiton Movie Set – Matamata, Nordinsel
– Mine Bay, Lake Taupo
– Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu – Ort mit zweitlängstem Ortsnamen auf der Welt
– Weta Workshop – Wellington
– Wellington
– Christchurch
– Cinema Paradiso – Wanaka
– Baldwin Street (Steilste Strasse der Welt)
– Rugby Game sehen
– Maori lernen
– Maori Zeremonie (Haka)
– Hokey Pokey und Pie’s Essen
– Hundertwassertoilette besuchen – Kawakawa
– Kiwi-Freunde finden

 

Das ist sicherlich nur eine unvollständige Liste von allem, was ich gerne erleben möchte. Am liebsten möchte ich einfach alles sehen und erleben, und ich habe mir als oberstes Ziel gesetzt dieses Jahr so gut wie möglich zu nutzen und nicht unnötig Zeit mit „herumhocken“ zu verbringen.

Ich bin gespannt, wie meine Bucketlist nach der Reise aussehen wird, was ich erlebt habe, was nicht und was sich vielleicht daran geändert hat.

 

5 Tipps, wie du dir die Zeit bis zur Reise verkürzt

Wenn die Reise erstmal gebucht ist, heisst es bis es endlich losgehen kann meistens Abwarten und Tee trinken. Besser ist es natürlich, wenn man die Zeit mit etwas Sinnvollem verbringt, das die Vorfreude auf das Bevorstehende noch steigert. Hier gebe ich dir fünf Ideen, wie man die Zeit bis zur Reise am besten rumkriegt.

 

1. Reiseführer

Wenn man in ein Land reist in dem man zuvor noch nicht war, empfiehlt es sich immer sich etwas über das Land zu informieren. Mit Reiseführern überbrückst du die Zeit optimal und kannst in Gedanken schon einmal in das Land reisen und auskundschaften, was es dort alles zu sehen gibt.

2. Lokale Spezialitäten

Um schon einen ersten Vorgeschmack auf die lokale Küche im Zielland zu bekommen, kannst du dich einmal selber an den typischen Spezialitäten des Landes probieren. Deine Freunde und Familie werden es sicher zu schätzen wissen und im Nachhinein kannst du dann vergleichen, ob deine Kochversuche mit den „originalen“ Köchen mithalten kann, oder ob die Köstlichkeiten doch ganz anders schmeckten.

3. Dokumentationen zum Land

Wenn dir das Lesen von Reiseführern nicht so zusagt, oder du einfach noch mehr in Bilder und Videos eintauchen und nicht alles deiner Fantasie überlassen möchtest, dann sind Dokumentationen über das Land deiner Träume die ideale Möglichkeit die Zeit zu überbrücken.

4. Erlebnisberichte und Reportagen

Ich persönlich möchte, wenn ich eine Reise geplant habe oft über nichts Anderes mehr nachdenken und reden. Und am schönsten ist es mit Personen darüber zu sprechen, die selber schon im Land waren und ebenso begeistert sind wie du. Wenn du jetzt nicht gerade Freunde, Verwandte oder Bekannte hast, die dieselbe Leidenschaft wie du haben, wenn es ums Thema reisen geht, dann empfehle ich dir, dich mal im Internet schlau zu machen, ob in deiner Nähe nicht bald ein Vortrag zum Land deiner Wahl stattfindet. Viele Globetrotter erstellen nach ihren oft mehrmonatigen Reisen Film- und Foto-Reportagen, die sie dann in einem Vortrag präsentieren. Über solche Erlebnisberichte erhältst du oft viele gute Tipps und eindrückliche, persönliche Eindrücke, die kein Reiseführer und keine Doku bieten können.

5. Ich mach mir einen Plan…

Wenn du noch nicht eine genaue Reiseroute gebucht hast, kannst du dir einen groben Reiseplan erstellen. Erstelle zum Beispiel mit Hilfe von Reiseführern und Internet eine Bucketlist, was du auf deiner Reise alles sehen und erleben möchtest und plane schon grob im Voraus, wie du dorthin kommst.

 

In Hinblick auf meine Reise nach Neuseeland werde ich auf jeden Fall noch einmal alle Hobbit und Herr der Ringe Filme schauen, einfach weil sie grossartig sind und weil man dort drin auch jede Menge Natur zu sehen bekommt. Da es aber nicht von jedem Land einen passenden Film gibt, sei dies hier nur als Abschluss erwähnt. 🙂

60 Tage

Nur noch 60 Tage! In 60 Tagen fliege ich nach Neuseeland! Seit meinem letzten Blog ist viel Zeit vergangen und es hat sich viel getan.

Im Februar war ich dabei meine Anmeldung bei meiner Organisation abzuschicken. Das habe ich auch getan und nachdem ich die erste Anzahlung geleistet habe, war soweit alles unter Dach und Fach.

Hier nun eine kleine Zusammenstellung, was ich für mein Auslandsjahr soweit geplant habe:

Ich fliege am 8. November von Zürich los und starte meinen ersten Sprachkurs am 13. November in der Coromandel Outdoor Language School in Whitianga. Dort werde ich 14 Wochen verbringen, bevor ich anfangs März nach Wellington reise, wo ich für 22 Wochen als Demi Pair arbeite und nebenbei im Campbell Institute zur Schule gehe.
Mitte August ist meine Zeit in Wellington dann zu Ende und ich beginne mit meiner Reisezeit. Mein Plan ist es mit einem gekauften Auto durch ganz Neuseeland zu reisen und so viel wie möglich zu sehen. Anschliessend fliege ich spätestens anfangs November 2018 nach Australien, wo ich noch einmal ca. einen Monat mit Reisen verbringen werde.

 

Nachdem ich also bei Pro Linguis alles gebucht hatte, habe ich mich nach passenden Flügen umgeschaut und schliesslich den Hinflug wie folgt gebucht:
Zürich – San Francisco / San Francisco – Auckland

So komme ich am 10. November in Auckland an, habe dann einen Tag und eine Nacht in der Stadt, um noch einige organisatorische Dinge zu erledigen, bevor ich am 11. November nach Whitianga weiterreise.

 

Nachdem der Flug gebucht war, kam wieder eine etwas längere Wartepause, da ich das Visum erst 3 Monate vor Einreise beantragen konnte. In der Zwischenzeit habe ich meine Reiseversicherung abgeschlossen und mir die Zeit mit Reiseführern überbrückt.
Ich kann es kaum noch abwarten dieses Land, über das ich nun schon so viel Traumhaftes gelesen habe endlich mit eigenen Augen zu sehen.

Anfangs August, als ich gerade aus Island zurückgekommen bin, habe ich dann angefangen das Visum zu beantragen. Dazu plane ich noch einen eigenen Blogpost, an dieser Stelle sei nur gesagt, dass ich es mir viel komplizierter vorgestellt habe, als es eigentlich ist.

Im Moment warte ich noch auf die Bestätigung des Visums und hoffe, dass das alles noch Fristgerecht klappt.

 

Der November kommt mit grossen Schritten näher und meine Vorfreude steigt von Tag zu Tag. Ich habe angefangen die Tage zu zählen, die ich noch arbeiten muss, denn im Moment ist es nur noch ein ausharren und warten, bis ich endlich losfliegen kann. Ich möchte jetzt nicht mehr warten. J

Bis es aber soweit ist, gibt es trotzdem noch einiges zu tun.

Ich muss, nachdem ich letzte Woche endlich meinen definitiven Fahrausweis erhalten habe, einen internationalen Führerschein beantragen. Dann muss ich abklären, wie das mit den Steuern läuft, in der Zeit in der ich nicht da bin, muss Abklärungen für die AHV und die PK machen und noch ein Transit USA ESTA Visa für meinen Zwischenstopp in San Francisco beantragen. Dann müssen letzte Einkäufe getätigt werden und dann werde ich Tetris spielen müssen, um all meine Sachen in den Rucksack zu bringen.

 

Langweilig wird mir ganz sicher nicht, aber trotzdem würde ich am liebsten sofort losfliegen. Dennoch bin ich langsam aber sicher etwas aufgeregt, vor allem bei dem Gedanken daran, dass es nun wirklich bald soweit ist. Aber ich freue mich unglaublich auf mein Abenteuer Neuseeland.

Visumsbestimmungen

Wenn man von der Schweiz aus längere Zeit in Neuseeland leben möchte, dann hat man verschiedene Visums-Möglichkeiten, die einem zur Verfügung stehen. Welches Visum man beantragen muss/kann, hängt davon ab, aus welchem Land man kommt, wie lange man bleibt und was man im Land machen will.

Ich gehe hier vorwiegend auf die Möglichkeiten für Schweizer ein, diese sollten jedoch auch für Deutschland und Österreich gelten, sofern ein «Working Holiday» Visum* für jemanden aus diesen Ländern nicht reicht.

Detaillierte Informationen zu den Visumsbestimmungen findest du auf der New Zealand Immigration Webseite.

Reisen

«Visa Waiver Visitor Visa»

Dieses Visum kannst du in einem vereinfachten Verfahren bei der Einreise nach Neuseeland beantragen. Um das «Visa Waiver Visitor Visa» beantragen zu können musst du aber einige Kriterien erfüllen:

  • Du musst aus einem Visa Waiver Land
  • Dein Aufenthalt in Neuseeland darf nicht länger als 3 Monate dauern
  • Du musst bei der Einreise ein Flugticket für die Ausreise vorweisen können

Mit diesem Visum ist es dir nur erlaubt im Land herumzureisen oder kurze Sprachkurse (< 3 Monate) zu besuchen. Mit diesem Visum darfst du keine bezahlte oder unbezahlte Arbeit annehmen.

 

«Visitor Visa»

Wenn du nicht aus einem Visa Waiver Land kommst, oder länger als 3 Monate in Neuseeland bleiben möchtest, musst du dich für ein «Visitor Visa» bewerben. Die Bedingungen für dieses Visum lauten wie folgt:

  • Dein Aufenthalt in Neuseeland darf nicht länger als 9 Monate dauern
  • Einen Beweis erbringen, dass du genug flüssige Mittel für das Leben in Neuseeland hast
  • Du musst bei der Einreise ein Flugticket für die Ausreise vorweisen können

Mit diesem Visum ist es dir nur erlaubt im Land herumzureisen oder kurze Sprachkurse (< 3 Monate) zu besuchen. Mit diesem Visum darfst du keine bezahlte oder unbezahlte Arbeit annehmen.

 

Studieren

«Fee Paying Student Visa»

Möchtest du für längere Zeit (> 3 Monate) in Neuseeland zur Schule gehen, sei das Sprachschule, Highschool Jahr, Studium o.ä. brauchst du dazu das «Fee Paying Student Visa».

Um dieses Visum beantragen zu können, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Du brauchst ein «Offer of Place», sprich eine Bestätigung der Schule, dass du den Kurs besuchst
  • Du musst genug finanzielle Mittel vorweisen können, für das Leben in Neuseeland

Mit diesem Visum kannst du bis zu 4 Jahre in Neuseeland bleiben und Vollzeit (20+ Stunden) zur Schule gehen. Nebenbei ist es dir erlaubt bis zu 20 Stunden in der Woche zu arbeiten und während den Ferien (je nach Bestimmungen) kannst du Vollzeit arbeiten.

 

Arbeiten

Wenn man Vollzeit in Neuseeland arbeiten will, dann gibt es verschiedenste Visum-Möglichkeiten. Um für ein solches Visum zugelassen zu werden, ist es im Normalfall am einfachsten, wenn man bereits ein Jobangebot hat. Wenn man noch kein Jobangebot hat, ist es schwieriger (wenn auch nicht unmöglich) ein Arbeitsvisum zu erhalten.

Es gibt verschiedene Berufskategorien, die in Neuseeland besonders gesucht wird und man hat eine grössere Chance ein Visum zu bekommen, wenn sie Leute suchen, die auf dem Gebiet ausgebildet sind.

Eine dritte Möglichkeit ist es, wenn man ein Studium in Neuseeland absolviert hat und sich anschliessend mit diesem Abschluss für ein «Post Study Work Visa» bewirbt. So ist es einfacher eine Arbeitsbewilligung zu bekommen.

Alle Informationen zum Arbeitsvisum findest du hier.

 

Andere

Nebst diesen drei Kategorien gibt es noch viele weitere Visas für die man sich bewerben kann. Z.B.: wenn man permanent in Neuseeland leben will, oder ein eigenes Unternehmen gründen will. All diese Infos findest du direkt auf der Webseite.

* Working Holiday Visum

Verschiedene Länder haben mit Neuseeland ein spezielles Abkommen und deswegen können gewisse Länder das «Working Holiday Visa» beantragen.

Mit diesem Visum kann, wenn man zwischen 18 und 30 Jahren alt ist, bis zu 12 Monate lang in Neuseeland herumreisen und bezahlte, sowie unbezahlte Jobs annehmen.

Leider existiert dieses Abkommen zurzeit noch nicht für die Schweiz.

 

Visum beantragen

Wenn du dich dann entschieden hast, für welches Visum du dich bewerben willst, geht es ans beantragen desselben. Einige Visa, darunter auch das Student und Visitor Visa, können online beantragt werden.

Die Bewerbung selber besteht aus verschiedensten Fragebögen über deine Gesundheit, deine Polizeiakte, deine Arbeitgeber, deine Familie etc.

In den meisten Fällen lässt sich alles online ausfüllen, und am Schluss musst du nur noch einige Dokumente wie den Beweis für genügend flüssige Mittel, eine Kopie deines Passes und allenfalls dein Offer of Place hochladen. Dann kannst du die Bewerbung abschicken und wirst innerhalb einiger Wochen bis Monate Bescheid erhalten. (Die Bearbeitungsfristen findest du hier.)

Statusupdate

Es ist krass wie schnell die Zeit vergeht. „Gerade erst“ habe ich den Blogeintrag an Neujahr geschrieben mit dem Ausblick für das kommende Jahr 2017.

Und schon ist es Ende Februar und ich weiss nicht wo die Zeit geblieben ist.

Ich möchte in diesem Post nur kurz ein Update darüber geben, was in der Zwischenzeit alles passiert ist und was meine nächsten Schritte sein werden.

Mitte Januar hatte ich nochmals ein Treffen mit meiner Organisation (ich habe jetzt entschieden es definitiv über ProLinguis zu machen). Das Treffen war auf der einen Seite hilfreich und auf der anderen Seite auch nicht 100% zufriedenstellend.

 

Die letzte Offerte, die ich von der Organisation erhalten habe, hat vollkommen mit dem übereingestummen, was auch ich mir vorstelle und in dem Treffen wollten wir die nächsten Schritte besprechen.

Ich kann nicht mal so genau sagen, was nicht gut war an dem Treffen, grundsätzlich war es einfach das unterschwellige Gefühl, dass meine Betreuerin nicht so genau weiss, was sie tut, bzw. dass sie einfach nicht mehr genau weiss, was ich in meinem Sprachaufenthalt machen möchte.

Zum Beispiel die Sache mit den Flügen: Ich habe ihr schon mehrmals gesagt, dass ich nach dem letzten Kurs noch reisen gehe und anschliessend auf Australien weiterfliege und nicht zurück in die Schweiz… hm… das wusste sie nicht mehr, bzw. weiss es auch jetzt schon wieder nicht mehr.

Das ist jetzt nur ein Beispiel für so viele Kleinigkeiten, die insgesamt nicht den besten Eindruck hinterlassen.

 

Wieso ich mich trotzdem für die Organisation und gegen das „selber buchen“ entschieden habe, ist einfach deshalb, weil es für mich preislich keinen Unterschied macht und es für mich einfacher ist, alles mit einer Ansprechsperson in der Schweiz zu buchen. Ich für meinen Teil weiss einfach, was ich will und halte daran fest und überprüfe die Sachen, die die Organisation mir schickt immer doppelt, um ganz sicher zu gehen, dass das am Schluss auch klappt.

 

Im nächsten Schritt geht es nun darum mich bei der Organisation einmal definitiv für die Kurse anzumelden.

Dies ist relativ viel administrativer Kram, auf den ich mich nicht gerade freue, aber der trotzdem gemacht werden muss. Danach muss ich mich mal um einen Pass, die Versicherung und Steuern kümmern, was dann noch mehr Administratives ist.

Da dies aber dafür ist, dass ich meinen langersehnten Sprachaufenthalt realisieren kann, ist es doch nur halb so schlimm. 🙂

2017 – A new chapter begins

31.12.2016, 20.18 Uhr – noch genau 3 Stunden und 42 Minuten bis Mitternacht. Noch genau 3 Stunden und 42 Minuten bis 2017.

Zwar verbringe ich meine Weihnachtsferien dieses Jahr mit meiner Familie in Stockholm in Schweden, doch während es um uns herum schon böllert und kracht vom vielen Feuerwerk, sitze ich hier in unserem kleinen, gemütlichen Haus im Zentrum Stockholms und nehme mir vor dem grossen Feuerwerk noch die Zeit diesen Blogeintrag zu schreiben.

Das Jahr 2017 wird hoffentlich ein ganz spezielles Jahr für mich, denn nicht nur geht es für mich im Sommer für zweieinhalb Wochen auf Island ins Moot (ein grosses Pfadilager mit Rovern aus der ganzen Welt), sondern ich verabschiede mich im November auch für 13 Monate von Familie, Freunden und Verwandten und fliege für ein Jahr ans andere Ende der Welt, nach Neuseeland.

Damit wird für mich ein riesiger Traum in Erfüllung gehen und ich würde am liebsten schon morgen losfliegen. Doch bis es soweit ist fliesst noch eine Menge Wasser die „Bünz durab“, wie man das bei uns so schön sagt.

Trotzdem möchte ich heute, im alten Jahr, schon einmal vorausschauen…

 

Januar…

Im Januar habe ich meinen (hoffentlich) abschliessenden Termin mit meiner Organisation und kann danach endlich meinen Sprachaufenthalt buchen.

Februar…

Im Februar geht es für mich für eine Woche in die Schweizer Berge – ins Schneelager mit der Pfadi.

März…

Im dritten Monat veröffentlichen wir (die Redaktion der Pfadi Wohle) unsere neue Abteilungszeitung.

April…

Anfangs April findet das Vorbereitungsweekend fürs Moot statt, bei dem wir alle 350 Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz kennenlernen und ein Wochenende in Kandersteg verbringen.

Mai…

Im fünften Monat geht es schon an die Planung fürs Schneelager 2018 bei dem ich Achaya, der neuen Hauptlagerleiterin, tatkräftig zur Seite stehe. Langsam wird es ausserdem Zeit, dass ich meinen Flug buche.

Juni…

Im Juni freue ich mich schon auf das bevorstehende Lager und ich hoffe, dass ich bis dahin weiss, dass/ob ich bei meiner jetzigen Arbeitsstelle bis Ende Oktober verlängern kann.

Juli…

Mitte Juli geht es los ins Moot nach Island, wo wir zweieinhalb Wochen verbringen werden. Ausserdem muss ich mich langsam um mein Visum kümmern, nicht dass meine Reise schlussendlich noch deswegen scheitert.

August…

Kaum aus dem Moot zurück, werde ich mich im August vertieft mit den Einzelheiten meines Sprachaufenthaltes befassen.

September…

Anfangs September dauert es nur noch 2 Monate bis zu meinem Abflug… langsam werde ich nervös.

Oktober…

Jetzt gilt’s ernst. Letzte Einkäufe werden gemacht und der Rucksack packt sich schliesslich auch nicht von selbst.

November…

Neuseeland ich komme! Im November geht’s endlich los.

Dezember…

Schon einen Monat bin ich in Neuseeland… Kaum zu glauben!

 

Auch wenn es mir im Moment noch so vorkommt, als würde es noch ewig lang dauern, bis mein Abenteuer „New Zealand“ endlich losgehen kann, so weiss ich doch eins – dieses Jahr wird wie im Flug vergehen… Nur noch 10 Monate.

Wenn ich mir überlege, wo ich vor 10 Monaten war, dann kann ich mir nicht erklären, wo die Zeit geblieben ist.

Vor 10 Monaten war März… da stand ich mitten in meiner IPA und die Abschlussprüfungen waren noch nicht einmal vorbei. Kaum zu glauben, dass das erst 10 Monate her ist… es scheint mir eine Ewigkeit dazwischen zu liegen.

Ich habe meine IPA erfolgreich beendet, meine Prüfungen abgelegt. Dann der Bescheid, dass ich alles bestanden habe und erst noch auf dem zweiten Platz der kantonalen besten IPAs gelandet bin. Ich war mit meinem Vater als Abschlussreise in Berlin. Dann hatte ich im Sommer 2 Wochen Abteilungslager mit der Pfadi. Anschliessend habe ich meine neue Stelle angetreten und bin zwei Wochen mit Céline auf Interrail-Reise gegangen (Köln, Kopenhagen, Oslo und Berlin). Ich habe es fertig gebracht mir in Oslo den Fuss zu brechen. Wir haben die Reise trotzdem erfolgreich beendet. Doch ich musste zum ersten Mal in meinem Leben an Krücken gehen.

Zwischen September und Dezember habe ich viel gearbeitet und auch die Wochenenden waren voll verplant. Leiterweekend, Schneelagerplanung, Neuseelandvortrag, Planungsweekend, Moot Informationstag, Papiersammeln und Harry Potter in Concert stand auf dem Programm.

Dann hatte ich im Dezember auch noch mein letztes Lager bei den Bienli. Das Chlausweekend haben wir als OK und die anderen schön gerockt. Und dann am 18. Dezember meine letzte Aktivität. 🙁

Weihnachten 2016 – zusammen mit der Familie… Ein bisschen traurig ist es schon, denn nächstes Jahr werde ich dann nicht zuhause sein, sondern weit, weit weg.

Und nicht, dass das Jahr langweilig enden würde. Ferien in Stockholm mit der ganzen Familie sind angesagt. Zwar ist es im Moment gar nicht mal so kalt, wie man es sich für Schweden um diese Jahreszeit vorstellen würde, aber schön ist es allemal.

 

Apropos…

Es ist der 31.12.2016, 21.05 Uhr – noch genau 2 Stunden und 55 Minuten bis Mitternacht. Noch genau 2 Stunden und 55 Minuten bis 2017 – ein tolles, aufregendes neues Jahr liegt vor mir.

Aber bevor es soweit ist, lass ich das alte Jahr gemütlich ausklingen… aber jetzt muss ich los, das Feuerwerk wartet nicht! 🙂

Die ersten Schritte

Als ich begonnen habe mich detaillierter mit dem Auslandsjahr zu beschäftigen, hatte ich von Anfang an die Wahl den ganzen Sprachaufenthalt selber zu buchen, sprich mich direkt bei den Schulen in Neuseeland anzumelden und mit denen in Kontakt zu stehen, oder den Aufenthalt mithilfe einer Organisation zu buchen.

In der Folge liste ich einige Vor- und Nachteile auf, die diese beiden Varianten mit sich bringen:

Alleine buchen

Vorteil Nachteil
–        Oft günstiger
–        Direkter Kontakt mit der Schule
–        Fragen werden direkt beantwortet
–        Zeitaufwändiger
–        Man muss alles selber organisieren (Visa, Kontakt Schule, etc.)

Agentur

Vorteil Nachteil
–        Ansprechsperson in der Schweiz
–        Hilfe bei der Organisation
–        Kein Kontakt mit der Schule (Keine sprachliche Missverständnisse)
–        Weniger Zeitaufwändig
–        Oft teurer
–        Man ist abhängig von einer Drittperson
–        Es gibt mehr Missverständnisse darüber, was man wirklich will.

Es gibt sehr viele Vor- und Nachteile, die man bedenken muss, wenn man sich entscheidet ob man mit oder ohne Agentur reisen will.

Für mich persönlich ist es vor allem eine Preisfrage. Ein Auslandsjahr ist in jedem Fall sehr teuer, weshalb ich versuche „unnötige“ Ausgaben möglichst zu vermeiden. Dennoch habe ich mich schon im Herbst 2015 über verschiedene Organisationen informiert. Bei den meisten grösseren Agenturen kann man auf der Webseite unverbindlich und gratis Kataloge bestellen um sich über ihr Angebot zu informieren.

Ich habe also von ca. 4 oder 5 verschiedenen Agenturen Kataloge angefordert und mir diese genau angeschaut.

Im September 2016 habe ich das Thema dann wieder vertieft aufgegriffen und mir am Anfang Offerten von verschiedenen Agenturen für die von mir gewünschten Kurse eingeholt.

Ich habe zum Beispiel folgende Agenturen angefragt:

Pro Linguis (Studylingua Group)
Cosmolingua
Linguaservice
Spracherlebnis
BoaLingua

Natürlich gibt es auch noch andere Organisationen, die solche Sprachaufenthalte anbieten, doch ich habe mich für diejenigen entschieden, die mir persönlich sympathisch waren.

Leider erhielt ich auch nicht von allen Agenturen eine Antwort, oder aber dann war nach der ersten allgemeinen Anfrage schon klar, dass es nicht in Frage kommt, da die Agentur zum Beispiel nicht die von mir gewünschte Schule anbietet.

Schlussendlich habe ich mich entschieden bei Pro Linguis von ihrem unverbindlichen Beratungsangebot Gebrauch zu machen. Deshalb habe ich mich für ein Beratungsgespräch angemeldet. Pro Linguis wirbt damit, dass sie die günstigsten Preise in der Schweiz anbieten würden und dass sie die gleichen Preise verrechnen wie die Sprachschulen im Zielland.

Das Beratungsgespräch bei Pro Linguis hat ca. 40 Minuten gedauert und meine „persönliche“ Betreuerin hat mir in dieser Zeit viel über Neuseeland und das Angebot der Schulen dort erzählt. Im Grunde war es ziemlich spannend, sie hat mir jedoch für meinen Geschmack etwas zu viel um das herum geredet, was ich mir wirklich vorstelle.

Ich denke es war sehr wichtig und gut, dass ich schon so konkrete Vorstellungen hatte darüber, was ich wo dem Jahr machen möchte. Denn wenn man das noch nicht so genau weiss, dann ist es eher schwierig, da dir die Betreuungsperson in dem Gespräch auch nicht sagen kann, was du machen sollst.

Auf jeden Fall sind wir beim Gespräch dann so verblieben, dass sie mir in den kommenden Tagen eine Offerte zustellen würde.

Ich habe die Offerte dann ein paar Tage später auch erhalten. Hier hat sich für mich dann auch schon mal ein etwas negativer Punkt gezeigt und ein relativ grosser Nachteil daran, wenn man mit einer Agentur reist.

Die Offerte war leider überhaupt nicht auf das zugeschnitten, wie ich es mir vorstelle. Die Betreuerin hat mich schlicht anders verstanden, als ich es meinte.

Anstatt, dass sie mir einen Demi Pair Aufenthalt in Wellington offeriert hat, bekam ich eine Offerte für einen CPE Kurs in Auckland. Klar hatte ich gesagt, dass ich gerne einen CPE Kurs machen würde, aber in Kombination mit Demi Pair.

Naja, das war wohl einfach eine Fehlinterpretation der Agentur, dennoch, es braucht relativ viel Zeit mit der Agentur darüber zu verhandeln, was genau ich mir vorstelle und wie mein Sprachaufenthalt genau aussehen soll.

Deshalb empfehle ich allen sich auch direkt im Gastland zu informieren. Dies habe ich nämlich auch gemacht. Ich habe parallel zu den Abklärungen mit Pro Linguis angefangen mich selber um die Buchung des Sprachaufenthaltes zu kümmern. Dazu muss man sagen, man muss dann natürlich schon genau wissen, was man machen möchte. Da ich dies schon weiss, habe ich direkt über das Kontaktformular auf der Homepage der Sprachschule Kontakt aufgenommen.

Nebst einigen allgemeinen Fragen zur Schule habe ich auch jeweils um eine Offerte für den Sprachkurs gebeten. Auch hier wieder, es ist wichtig, dass man schon weiss, wann, wo, wie lange etc. der Kurs dauern soll. Und auch die gewünschte Unterkunft sollte man schon wissen. Dies sind nämlich alles Faktoren, die den Preis des Programms beeinflussen.

Zurzeit stehe ich also mit Pro Linguis in Kontakt und warte dort auf die neue Offerte für meinen Sprachaufenthalt und mache gleichzeitig Abklärungen darüber, was es mich kosten würde, wenn ich den Aufenthalt direkt in Neuseeland buchen würde.